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Darmkrebs verhindern / Aktion 1000 Leben retten Ruhr

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Darmkrebs gehört in Deutschland zu der zweithäufigsten Krebserkrankung. Aus diesem Grunde hat die Aktion "1000 Leben retten Ruhr" dieser bösartigen Krankheit den Kampf angesagt. 

Den Krebs erst gar nicht entstehen lassen, lautet das Motto, denn Darmkrebs ist grundsätzlich zu fast 100% vermeidbar, wenn es gelingt, die Vorstufen zu erkennen
und zu beseitigen.

Akteure: 

Geführt wird das Projekt durch eine Projektgeschäftsstelle, die über Sponsoren und Förderer finanziert wird. Die Kommunikation erfolgt unter Anderem über eine Medienpartnerschaft mit der WAZ Mediengruppe. Die breite Medienpräsenz hat auch dazu geführt, dass rund 2,5 Millionen Menschen mit der Thematik und dem Projekt konfrontiert wurden.

Neben einer Projekt-Hompage wird die Initiative "1000 Leben retten Ruhr" ab Dezember 2011 auch über eine interaktive plattformübergreifende "APP" verfügen, die von mehreren Medienorganen beworben werden wird.

Ergebnisse: 

Unter der Schirmherrschaft des Essener Oberbürgermeisters Reinhard Paß, des Moderators des Initiativkreises Ruhr, Bodo Hombach sowie des Initiativkreismitgliedes Dr. Wulf H. Bernotat sucht die Aktion Unternehmen und Institutionen, die ihren Mitarbeitern einen kostenlosen immunologischen Stuhlbluttest (ImmoCare C) mit hoher Aussagesicherheit anbieten. Die Kosten, die den Unternehmen entstehen sind im Übrigen gering und rechnen sich auch betriebswirtschaftlich.

175 Unternehmen haben sich bereits zu dem Projekt bekannt und rund 120 Unternehmen haben bereits mit der Initiative begonnen. Der Mix von Konzernen, Mittelständlern und Kleinunternehmen verteilt sich auf inzwischen 37 Kommunen und Landkreise im Ruhrgebiet.

Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der teilnehmenden Kommunen, richtet sich das Angebot auch an die Öffentlichkeit. 

30.000 Testanforderungen sind zwischenzeitlich eingegangen. Von den ausgewerteten Tests waren mehr als 6% "positiv". 40 % der "positiven" Teste betreffen Menschen, die teilweise deutlich jünger als 50 Jahre sind. Mit den Testergebnissen können die Betroffenen einen Arzt ihrer Wahl aufsuchen, um die Befunde abklären zu lassen. In der Regel wird eine Koloskopie angeordnet.

Im zweiten Halbjahr 2012 wird das Projekt wissenschaftlich evaluiert. Entsprechend der Ergebnisse wird eine Projektverlängerung über das Jahr 2012 hinaus erwogen.