Regionen » Gesundheitsmetropole Ruhr » Klinikcluster Ruhr (KCR)

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Ziel des Projektes besteht darin, zwischen Krankenhäusern und ihren zuliefernden Unternehmen wie auch wissenschaftlichen und gesundheitsversorgenden Partnern Entwicklungs- und Systempartnerschaften zu befördern und hierdurch klinikwirtschaftliche Innovationskerne und Clusteransätze zu initiieren. Strategischer Ansatz ist es, die hochverdichtete Kliniklandschaft als Referenzmarkt zu profilieren. Schwerpunkte liegen im Bereich medizinischer Technologien, dann im Klinikmanagement (hier eng verbunden mit einem Schwesterprojekt der Fraunhofer-Gesellschaft zum Hospital Engineering) und in der Entwicklung von sektorübergreifenden Versorgungskonzepten. Das 2009 begonnene Vorhaben wird von der EU und dem Land NRW gefördert.

Akteure: 

MedEcon Ruhr GmbH (Durchführung)
MedEcon Ruhr e.V. (Netzwerk der Gesundheitswirtschaft)
BioMedTec Ruhr e.V. (Netzwerk der Medizintechnik)
BioIndustry e.V. (Netzwerk der Biotechnologie)
Wirtschaftsförderung der metropoleruhr GmbH 

Ergebnisse: 

Schwerpunkte des Clustermanagements mit Effekten für Gesundheit, Wirtschaft und Arbeit lagen bzw. liegen besipielhaft in folgenden Bereichen:

  • Teleradiologie in Verbindung mit Bildgebung und Telemedizin: Im Teleradiologieverbund Ruhr haben sich in einem Pilotbetrieb über 35 Krankenhäuser und radiologische Praxen zwecks Bilddatenkommunikation zusammengefunden, auf dessen Basis weitere Dienstleistungen entwickelt und in Gesndheitsversorgung und –forschung implementiert werden sollen. Mehrer industrielle Unternehmen sind im Betrieb wie auch Entwicklungsvorhaben involviert. 
  • Auf Basis eines Verbundes der sog. Stroke Units der 26 neurologischen Kliniken des Ruhrgebietes werden innovative Lösungen im regionalen Versorgungsmanagement generiert wie auch mit industriellen und akademischen Partnern an medizintechnologischen Innovationen (etwa auf den Gebieten der Thrombektomie und von Reha-Assistenzsystemen) gearbeitet. Hierzu gehört auch die Verknüpfung mit dem Teleradiologieverbund.

Weitere Partnerschaften haben sich in Verbindung mit dem KCR-Projekt in einem breiten Spektrum entwickelt, das von der Bioanalytik (s. Projekt PROFILE) über versorgungsorientierte Ansätze z.B. in der geriatrischen Onkologie bis zu schon verselbständigten Verbünden in der Krankenhauslogistik reicht. Die immer stärkere Verdichtung dieser klinikwirtschaftlichen Partnerschaften mit ständig neuen Verknüpfungsoptionen und verwertbaren Innovationen ist sowohl für die Vernetzung der regionalen Gesundheitsversorgung und –forschung wie auch für überregional transferier- und exportierbare Güter und Dienste relevant.