Regionen » Gesundheitswirtschaft Rheinland-Pfalz » Kooperation Arbeitgebermarke / Verein zur Förderu…

Kooperation Arbeitgebermarke / Verein zur Förderung von Gesundheitseinrichtungen Mittelrhein-Mosel-Hunsrück e. V.

Javascript is required to view this map.

Die Kooperation Arbeitgebermarke Mittelrhein-Mosel-Hunsrück besteht aus sechs rechtlich und wirtschaftlich unabhängigen Krankenhäusern der gleichnamigen Region. Ziel ist der Aufbau einer gemeinsamen Dacharbeitgebermarke, um als attraktiver Arbeitgeber, vorerst im ärztlichen Bereich, wahrgenommen zu werden und im Wettbewerb um gute Mitarbeiter zu bestehen. Neben der Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht es auch um die dauerhafte Aufrechterhaltung guter medizinischer Versorgung in der Region.

Akteure: 
  • Verein zur Förderung von Gesundheitseinrichtungen Mittelrhein-Mosel-Hunsrück e.V.
  • Katholische Hochschule Köln (Strukturierte Weiterbildung)
  • Fachhochschule Koblenz (Imagebildung)
Ergebnisse: 

Die organisierte Zusammenarbeit im Verein bindet qualifizierte Mitarbeiter an die Region und stellt die medizinische Versorgung nachhaltig sicher durch:

  • Entwicklung von Qualitätsstandards in der ärztlichen Weiterbildung
  • Implementierung fachspezifischer neuartiger Angebote
  • Erweiterung und Vernetzung gemeinsamer Personalmarketingaktivitäten
  • Ausbau der Kommunikationspolitik
  • Vernetzung mit regionalen Organisationen

Die Mitgliedskrankenhäuser des Vereins bleiben in ihrer Struktur unberührt und kooperieren ausschließlich im Bereich der Markenbildung.

Die Vernetzung der Häuser ist auf die Realisierung von Wettbewerbsvorteilen ausgerichtet. Die Erarbeitung gemeinsamer Werte und Normen, das gegenseitige Leistungsversprechen und die Gründung des Vereins sind auf Dauerhaftigkeit und Zuverlässigkeit angelegt. Die flächendeckende, qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung in der Region wird sichergestellt und gestärkt, da diese auch für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte attraktiver wird. Die Umsetzung eines stimmigen Marketingkonzepts zur Imagebildung der Arbeitgebermarke ist zwingend notwendig. Die Ausweitung in andere Berufsfelder ist durch die gemeinsame Erfahrung erreichbar.

Die Besonderheit liegt in der Überwindung des regionalen Konkurrenzdenkens und leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesundheitswirtschaft. Durch den Aufbau der strukturierten Facharztweiterbildung kann die Ausbildung zum Facharzt in der Mindestausbildungszeit durch Rotation in den Einrichtungen absolviert werden, ohne den Wohnort wechseln zu müssen.