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psychenet - Hamburger Netz psychische Gesundheit

„psychenet – Hamburger Netz psychische Gesundheit“ ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von 2011 bis 2014 gefördertes Projekt, mit dem die Stadt Hamburg 2010 den Titel „Gesundheitsregion der Zukunft“ erhalten hat. Ziel des Projektes ist es, heute und in Zukunft psychische Gesundheit zu fördern, psychische Erkrankungen früh zu erkennen und nachhaltig zu behandeln. Die Koordination des Verbundes übernimmt die Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf.

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Mit dem Forschungs- und Versorgungsverbund psychenet – Hamburger Netz psychische Gesundheit stellt sich die Gesundheitsmetropole Hamburg der dringend notwendigen Herausforderung, die psychische Gesundheit der Hamburger Bevölkerung nachhaltig zu verbessern. Mit ihrem Konzept gewann die Gesundheitsmetropole Hamburg den Wettbewerb „Gesundheitsregionen der Zukunft – Fortschritt durch Forschung und Innovation“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in 2010. Das in der Gesundheitsregion Hamburg entstehende Netzwerk entwickelt in der geförderten Projektlaufzeit (2011-2014) erstmals in Deutschland ein innovatives, versorgungszentriertes und wissenschaftlich fundiertes Gesamtkonzept für dieses drängende und volkswirtschaftlich brisante Thema und erprobt es in der Praxis.

Akteure: 

Zuwendungsempfänger (Konsortium):

  • Gesundheitswirtschaft Hamburg 
  • Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
  • Universität Hamburg
  • Fürstenberg Institut
  • Health Vison
  • Psychotherapeutenkammer Hamburg
Ergebnisse: 

Die mehr als 60 Partnerorganisationen und insgesamt 11 Teilprojekte (TP 1-11) aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik verfolgen ein gemeinsames Ziel: Heute und in Zukunft psychische Gesundheit fördern und psychische Erkrankungen früh erkennen und nachhaltig behandeln. Hierzu wird die Gesundheitsregion (vgl. Abb. 1) die Aufklärung über psychische Erkrankungen intensivieren (TP 1: Aufklärungskampagne und Begegnungsprojekte), die Diagnostik und Therapie verbessern, die betriebliche Gesundheit fördern (TP 3), die hausärztliche Versorgung psychischer Erkrankungen optimieren (TP 4), die Beteiligung von Betroffenen und Angehörigen stärken (TP 5) und neue Versorgungsstrukturen entwickeln. Die Gesundheitsmetropole Hamburg wird sich auf psychische Erkrankungen konzentrieren, die eine besondere Relevanz haben. Dies sind depressive Erkrankungen (TP 7), somatoforme Störungen (TP 8), also körperliche Beschwerden, die sich nicht oder nicht hin reichend auf eine organische Erkrankung zurückführen lassen, Magersucht und Bulimie (TP 9), Alkohol im Jugendalter (TP 10) und Psychosen (TP 6). Ein übergeordnetes Teilprojekt dient der methodischen Qualitätssicherung der wissenschaftlichen Evaluationen, der Evaluation der einzelwirtschaftlichen Dienstleistungsproduktivität sowie der gesundheitsökonomischen Begleitforschung (TP 11: Begleitforschung und Gesundheitsökonomie). 

Die Gesamtsteuerung von psychenet übernimmt die Gesundheitswirtschaft Hamburg GmbH (GWHH) zusammen mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Angeschlossen an die Gesamtprojektleitung sind vier Stabsfunktionen: a) Projektstrategie; b) gepaart mit einer Forschung- und Transferstelle für Dienstleistungs- und Geschäftsmodelle sowie die beiden Koordinationsstellen c) Ambulante Netzwerke und d) Partizipation und Trialog. Unterstützt wird die Gesamtprojektleitung in ihrer Arbeit durch vier Gremien: das regelmäßig tagende Projektgremium, einen einmal jährlich zusammentretenden regionalen und wissenschaftlichen Beirat sowie ein Projektkuratorium.