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REMEDIS / Höhere Lebensqualität durch neuartige Mikroimplantate

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Die an REMEDIS beteiligten Partner verfolgen das Ziel, neuartige Implantate für hochspezifische klinische Applikationen zu entwickeln. Durch innovative Konzepte in der Biomaterialforschung und Implantattechnologie sollen neue Möglichkeiten zur Therapie bisher nicht ausreichend behandelbarer Krankheitsbilder eröffnet werden. Aufgrund der demographischen Entwicklung wird ein besonderer Fokus auf die Behandlung von Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems und der Sinnesorgane gelegt. Unmittelbares wissenschaftliches Ziel der am Verbund REMEDIS beteiligten Partner ist die Entwicklung wirkstofffreisetzender Mikroimplantate für mikrochirurgische und minimalinvasive Verfahren.

Akteure: 
  • Universität Rostock, Medizinische Fakultät:
    Institut für Biomedizinische Technik: Prof. Dr. Klaus-Peter Schmitz, Prof. Dr. Katrin Sternberg, PD Dr. Marian Löbler, PD. Dr. Heiner Martin, Dr. Wolfram Schmidt, Dr. Niels Grabow, Gastprofessor Axel Haubold
    Institut für Anatomie: Prof. Dr. Andreas Wree
  • Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde: Prof. Dr. Rudolf Guthoff, PD Dr. Oliver Stachs
  • Klinik und Poliklinik für Chirurgie: Prof. Dr. Wolfgang Schareck, PD Dr. Carsten Bünger
  • Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde: Prof. Dr. Hans-Wilhelm Pau
  • Institut für Experimentelle Chirurgie: Prof. Dr. Brigitte Vollmar
  • Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, Abetilung Kardiologie: Prof. Dr. Christoph Nienaber, Prof. Dr. Hüseyin Ince
  • Klinik und Poliklinik für Innere Medizin, Abteilung Tropenmedizin und Infektionskrankheiten: Prof. Dr. Emil Reisinger
  • Universität Rostock, Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik:
    Lehrstuhl für Strömungsmechanik: Prof. Dr. Alfred Leder
    Lehrstuhl für Werkstofftechnik: Prof. Dr. Olaf Keßler
    Lehrstuhl für Fluidtechnik und Mikrofluidtechnik: Prof. Dr. Hermann Seitz
    Lehrstuhl Werkstoffe für die Medizintechnik: Prof. Dr. Detlef Behrend
  • Universität Rostock, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät:
    Institut für Physik: Prof. Dr. Karl-Heinz Meiwes-Broer, Prof. Dr. Stefan Lochbrunner
    Institut für Chemie: Prof. Dr. Udo Kragl, Prof. Dr. Peter Langer
    Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Medizinische Fakultät:
    Institut für Pharmakologie: Prof. Dr. Heyo Kroemer
    Zentrum für Innere Medizin: Prof. Dr. Stephan Felix, Dr. Raila Busch
    Institut für Diagnostische Radiologie: Prof. Dr. Norbert Hosten 
  • Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät:
    Institut für Pharmazie: Prof. Dr. Werner Weitschies
  • Hochschule Wismar:
    Institut für Oberflächen- und Dünnschichttechnik: Prof. Dr. Marion Wienecke
  • Medizinische Hochschule Hannover (Exzellenzcluster REBIRTH):
    Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde: Prof. Dr. Thomas Lenarz
  • Laser Zentrum Hannover e.V.: Prof. Dr.-Ing. E. H. mult. Dr. med. h. c. Heinz Haferkamp, Prof. Dr. Boris Chichkov, Dr. Michael Hustedt
  • DWI an der RWTH Aachen e.V.: 
    Prof. Dr. Martin Möller, Prof. Dr. Doris Klee
  • University Medical Center Groningen (NL): Department of Biological Engineering: Dr. Theo G. van Kooten,
  • Industriepartner und weitere Einrichtungen: 
    CORTRONIK GmbH Warnemünde: Dr. Carsten Momma, Dr. Daniel Lootz
    BIOTRONIK GmbH & Co. KG, Berlin, Erlangen, BIOTRONIK AG Bülach (CH): Dr. Claus Harder, Erik Trip
    BAYER MATERIALSCIENCE AG Leverkusen: Dr. Hans-Wilhelm Engels, Dr. Michael Mager, Dr. Jürgen Köcher
    TEPHA, INC. (Lexington, MA, USA): Dr. Simon Williams, Dr. David P. Martin
    Institut für ImplantatTechnologie und Biomaterialien e.V. Warnemünde:
    Prof. Dr. Klaus-Peter Schmitz, Prof. Dr. Detlef Behrend 
Ergebnisse: 

Die medizinische und ökonomische Zukunft des Gesundheitswesens wird wesentlich durch die Entwicklung der Medizintechnik geprägt. Das gemeinsame Wirken von Medizinern, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern bei der Entwicklung medizintechnischer Geräte und Systeme eröffnet immer größere Möglichkeiten für die Diagnostik und Therapie. Insbesondere neuartige Implantate haben in den letzten Jahren in herausragender Weise sowohl zur Verbesserung der Lebensqualität als auch zur Steigerung des Therapieerfolges und der Patientensicherheit beigetragen. Die Vision des Verbundes REMEDIS gilt der Grundlagenforschung und der anwendungsorientierten Forschung mit Hinblick auf die Entwicklung innovativer Implantate für minimalinvasive Verfahren zur Therapie bisher nicht ausreichend behandelbarer Krankheitsbilder. Im Fokus stehen dabei neuartige Mikroimplantate mit kontrollierter ortsspezifischer Wirkstofffreisetzung für das Herz-Kreislauf-System (Stents und Elektrostimulationselektroden) sowie für Auge (Glaukomstents, Intraokularlinsen), Hals, Nase und Ohr (Tubenstents). REMEDIS ist ein Verbund von Forschungseinrichtungen aus Mecklenburg-Vorpommern mit Partnern aus der Hochschulforschung der Alten Bundesländer und dem europäischen Ausland sowie international agierenden Industriepartnern. Für REMEDIS wurden exzellente Kooperationspartner zusammengeführt, um deren Expertise auf den Gebieten der Ingenieurwissenschaften, Medizin und Naturwissenschaften zu integrieren und auszubauen. Ziel der Kooperation ist die Etablierung einer international führenden Forschungsstruktur und Entwicklungskompetenz auf dem Gebiet der Biomedizintechnik, die zu einer Steigerung der nachhaltigen Entwicklung von Wachstumskernen führen wird. Der gemeinsame strategische Fokus der Hochschulpartner und der Industriepartner des Verbundes REMEDIS ist dabei, aufbauend auf exzellenter Grundlagenforschung an den beteiligten Standorten, auf anwendungsorientierte Forschung im Bereich der Biomedizintechnik mit großem Markteintrittspotential und hohen Umsatzerwartungen ausgerichtet.