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thrombEVAL / Ein Versorgunsforschungsprojekt zur Verbesserung der medizinischen Behandlung von Patientinnen und Patienten mit gerinnungshemmenden Medikamenten

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thrombEVAL ist ein Studienprogramm zum Thema „Medizinische Behandlung von Patientinnen und Patienten mit oraler Antikoagulation“. In vier Teilstudien werden unterschiedliche Versorgungssysteme im Rahmen von Beobachtungsstudien untersucht. Die Qualität der medizinischen Versorgung wird wissenschaftlich analysiert und bewertet, um Angriffspunkte zur Verbesserung der Patientenversorgung zu identifizieren.

Ergebnisse: 

thrombEVAL hat primär das Ziel, die Qualität, aber auch die Kosten-Nutzen-Effizienz, der medizinischen Versorgung mit oralen Antikoagulantien zu analysieren:

  • Evaluation bestehender und neuer Versorgungsmodelle
  • Identifikation von Ansatzpunkten zur Optimierung der medizinischen Versorgung
  • Bestimmung von Einflussfaktoren auf die Therapietreue von Patientinnen und Patienten
  • Aufbau einer integrativen Forschungsdatenbank
  • Transparente Kommunikation der Forschungsergebnisse

thrombEVAL erhebt für Deutschland erstmalig klinische Daten zur Betreuung von Patientinnen und Patienten mit blutverdünnenden Medikamenten in der klinischen Versorgung, außerhalb der klinischen Studienwelt. Als integratives Modellprojekt bezieht thrombEVAL verschiedene Akteure im Gesundheitssystem zur Bewertung der Forschungsergebnisse mit ein.
Zur sektorübergreifenden Diskussion der Studienergebnisse schließen sich Hochschuleinrichtungen, Einrichtungen des Gesundheitssystems und Kooperationspartner der Gesundheitswirtschaft zu einem Netzwerk zusammen. Die im Rahmen des Projektes aufgebauten Strukturen und Verbindungen sollen in Zukunft im Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) nachhaltig weiter ausgebaut und fortentwickelt werden.

Als Ergebnis etabliert sich ein Beratungsdienst rund um die Gerinnung für Patientinnen und Patienten, aber auch zur fachlichen Beratung für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie Krankenhäuser, am CTH.

Sollte ein innovatives telemedizinisches Versorgungskonzept entwickelt werden können, beteiligt sich das Zentrum für Thrombose und Hämostase (CTH ) in Mainz am Aufbau eines nationalen Versorgungsnetzes als deutschlandweiter Vorreiter.